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Organspende

Die Entscheidung

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„Wir haben uns in der Familie beraten und jeder hat seine Entscheidung getroffen. Die "Vogel-Strauß-Taktik" finden wir feige, denn im Ernstfall lasten wir den anderen die Entscheidung auf."

Wichtig für jeden - Die Entscheidung:
Organspende  -  JA oder NEIN?

Im Todesfall werden die Angehörigen nach einer Zustimmung zur Organspende gefragt. Liegt kein Organspendeausweis vor oder ist der Wille des Verstorbenen nicht bekannt, müssen die Angehörigen relativ kurzfristig entscheiden. Sie können das Thema nicht mehr verdrängen!

Die Angehörigen sollen dann lt. Gesetz im Sinne des Verstorbenen entscheiden. Dies fällt in der außergewöhnlichen Situation dann besonders schwer, wenn in der Familie das Thema nie besprochen wurde.

Angehörige stehen unter Trauer, Schock und Stress. Diese Entscheidung wird so zu einer eigentlich unzumutbaren Belastung. Mit der getroffenen Entscheidung müssen die Angehörigen weiterleben und - im Idealfall -auch noch nach vielen Jahren von Ihrer Entscheidung überzeugt sein!

Welche Fragen sollten eine Rolle für die persönliche Entscheidung spielen?

  • Befürworte ich die inzwischen etablierte Transplantationsmedizin?
  • Würde ich, wenn ein Familienmitglied oder ich selbst schwer krank würde, auf eine rettende Transplantation hoffen?
  • Welche weiteren Fragen habe ich noch, die mich am Ausfüllen des Ausweises
    hindern?

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"Würde einer von uns einmal so krank, dass er ein Organ bräuchte, würden wir auch darauf hoffen. Deshalb haben wir uns für die Organspende entschieden."

Warum sollte – unabhängig von der persönlichen Meinung – jeder einen Organspendeausweis besitzen?

Mit dem Organspendeausweis

  • kann jeder einer Organ- und Gewebespende grundsätzlich zustimmen.
  • kann jeder bestimmte Organe / Gewebe von der Spende ausnehmen.
  • kann jeder der Entnahme nur bestimmter Organe / Gewebe zustimmen.
  • kann jeder einer Organ-/Gewebeentnahme generell widersprechen
  • kann jeder Entscheidung auf einen anderen Menschen übertragen

Der Organspendeausweis bedeutet Selbstbestimmung über den Tod hinaus und gewährleistet, dass der persönliche Wille bekannt ist.

Wer keinen Organspendeausweis ausfüllt, lässt im Ernstfall seine Angehörigen mit dieser schwierigen Entscheidung allein.

Verschiedene Ethiker meinen, es gäbe keine moralische Pflicht zur Organspende, wohl aber eine Pflicht zur Entscheidung

  • Organspendeausweis downloaden:
  • ausfüllen
  • bei den Personalpapieren aufbewahren
  • und mit den Angehörigen über diese Entscheidung reden.

Organspende - ich bin dabei!

Infotelefon

Kostenlose Auskunft und Info-Material unter Infotelefon 0800 / 90 40 400 (gemeinsames Projekt der BZgA und der DSO)

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