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für Angehörige von Betroffenen

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renatepauliRenate Pauli, Ansprechpartnerin für Angehörige, stellt sich vor:

Mein jüngster Bruder Thomas ist verstorben, 40-jährig, kurz vor der lebensrettenden Transplantation. Ich, Renate Pauli, muss mit dem Gefühl leben, nicht genug getan zu haben für ihn.

Schon während der schweren Lebererkrankung meines Bruders habe ich mich dem Verein Lebertransplantierte Deutschland e.V. zugewandt, von dort Hilfe und Zuspruch, auch Trost erfahren. Ich kenne dieses Gefühl der Ratlosigkeit. Ich weiß, wie verloren und hilflos jemand ist angesichts der lebensgefährlichen Erkrankung eines lieben Menschen.

Als Ansprechpartner möchte ich anderen eine Stütze sein. Ihnen zuhören, ihnen zur Seite stehen, ihnen Mut machen, Hoffnung geben und ihre Zuversicht stärken.

Bei allen Begegnungen spüre ich, was Zusammenhalt innerhalb einer Familie bewirken kann, welche Kräfte freigesetzt werden durch Liebe und Zuwendung.

Jedem Einzelnen, der mich seither auf meinem Weg begleitet hat, bin ich dankbar. Jeder einzelne, den ich begleiten darf, macht mein Leben wertvoller. Mein Leben und das meiner Familie. Ich bin Jahrgang 1952, seit 1972 verheiratet, sehr glücklich. Unsere Tochter ist 34 Jahre alt.

Das, was ich tue, ist mir ein Herzensbedürfnis. Und es ist ganz im Sinne meines Bruders Thomas.

 

gudrunhildmannGudrun Hildmann, Ansprechpartnerin für Angehörige, stellt sich vor:

Mein Name ist Gudrun Hildmann, 55 Jahre alt, verheiratet und wir haben zwei erwachsene Kinder.

Ende 2006 wurde bei meinem Mann Leberzirrhose diagnostiziert. Er hat 2008 eine neue Leber bekommen und heute geht es ihm wieder gut.

In der Zeit dazwischen folgte dem Schock nach Erhalt der Diagnose eine Zeit von Unwissenheit, warum was passierte und der Angst wie geht es weiter. Es gab immer wieder Veränderungen beim Gesundheitszustand, aber auch beim Verhalten meines Mannes. Auf medzinischer Seite wurde  mein Mann natürlich von Ärzten betreut, aber mir und meinen Kindern als Angehörige blieben doch viele Fragen offen. Die Möglichkeit mit dem Arzt zu sprechen war sehr eingeschränkt, teilweise nur durch Warten auf dem Flur während der Visite möglich. Schlau gemacht haben wir uns zum Teil durchs Internet.

Wir hatten nach einiger Zeit zwar schon Kontakt zum Verein, aber eben nicht zu Angehörigen, die die Krankheit doch noch ganz anders erleben, als der Betroffene selbst. Zu dieser Zeit hätte ich mir eben einen solchen Ansprechpartner gewünscht, mit dem ich über meine Sorgen und Ängste hätte sprechen können sowohl vor als auch nach der Transplantation.

Aus dieser eigenen Erfahrung heraus ist mein Wunsch entstanden, dies nun für andere betroffene Angehörige zu tun. Da ich berufstätig bin, bin ich tagsüber montags bis freitags nicht zu erreichen. Unser Anrufbeantworter nimmt aber Ihre Nachricht auf oder schreiben Sie mir eine Email, ich melde mich dann schnellstmöglich bei Ihnen.

Ansprechpartner/in:

  • Jutta Bertulat
    Tel. 03581 - 7 83 71 38
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  • Gudrun Hildmann
    Tel. 02163 - 42 10
    Fax: 03212 - 23 42 779
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  • Renate Pauli
    Tel. 08761 - 6 01 19
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  • Waltraud Wroblewski
    Tel. 0201 - 26 21 98
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Wir sind ein Verein von Betroffenen für Betroffene. Wir freuen uns, wenn Sie bei uns Mitglied werden und so von unseren Angeboten profitieren. Gerne können Sie uns auch finanziell unterstützen.

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